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Werkstattspiele

Diese Spezialseite widmet sich einer besonderen Technologie der Reparatur von Mundstücken, besonders im Falle beschädigter Bisse.

Oftmals sind Mundstücke gut erhalten, besonders geschliffen und gut verschachtelt und enthalten Gravuren oder spezielle Einlegearbeiten der Hersteller. Auch diese werden jedoch bei zu starkem "Beissen" oder aus anderen Gründen gelegentlich am Biss brechen oder beschädigt sein. Scharfkantige Zähne reiben über die Jahre Löcher hinein oder ganze Teile des Bisses splittern ab, platzen oder reissen auf. In diesen Fällen ist es wünschenswert, nur den Biss zu reparieren, aber den Rest des verschachtelten, speziell verzapften und verarbeiteten Mundstücks mit seiner speziellen Gravur zu erhalten.

Vorteile: Erhalt des Original-Mundstücks samt Firmenlogo usw., kein erneutes Verschachteln des MS / Holms notwendig, was Beschädigungen am Holm vermeidet und Nachbeizen ebenfalls unnötig macht, Zapfen samt Zapfenpassung bleibt erhalten uswusf.

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Typischer Schaden, in diesem Fall an einem Ebonit-Mundstück

Gleichzeitige Reparatur von 5 gleichartig beschädigten Mundstücken im Block

Alle Mundstücke werden am Bissende sandgestrahlt, gereinigt und dann mit einer speziellen "Berlin-Cumberland"-Mischung vergossen. Dabei entsteht eine homogene Verbindung aller Endbereiche des Mundstücks mit dem Vergussmaterial, auch das Loch im Mundstück muss natürlich samt V-Bohrung im komplett vergossenen Bereich neu gebohrt werden.

Das Ende (der Biss) des Mundstücks wird nun gefeilt und mit Sandpapier, Schleifbändern und so weiter ganz so bearbeitet, wie ein komplettes Mundstück aus Vollmaterial auch.

erste Arbeitsschritte, danach Feinschliff und Polieren (Hier: Acrylmundstück)

Dieselbe Methode bei einem Cumberland-Mundstück, das "Berlin Cumberland" kann beliebig gefärbt werden, auch Marmorierungen sind möglich

 

Wenn Sie Interesse haben, besuchen Sie die Werkstatt...